Welcome United 03

Ein Projekt von Blauweissbunt Nulldrei

100%
finanziert

Projektstatus

Projektziel: 1.000,00 €
Finanziert: 1.069,52 €
Es fehlen: 0,00 €

Welcome United 03

Projektziele

Wir wollen die Arbeit von "Welcome United 03" mit 1.000 € unterstützen und so dazu beitragen, dass dieses wichtige Projekt auch in Zukunft weiter existieren und wachsen kann.

Projektland

Deutschland, Europa

Projektdetails

Seit vielen Jahren besteht intensiver Kontakt zwischen der Babelsberger Fan-Szene beziehungsweise dem Verein selbst und den Flüchtlingen in der Region. Es wird zusammen gekocht, gegessen, gefeiert und - natürlich - auch Fußball gespielt. Als erster Profi-Fußballverein Deutschlands entschied sich BABELSBERG 03 im Juli 2014 eine eigene Mannschaft für Flüchtlinge ins Leben zu rufen. Das erste Testspiel fand schon vier Tage nach Gründung der Mannschaft in Berlin statt. Der Zulauf von fußballbegeisterten Flüchtlingen ist nach wie vor enorm. Derzeit trainieren etwa 40 Sportler aus den verschiedenen Brennpunkten unserer Welt beim SV BABELSBERG 03. Das Flüchtlingsteam trägt den Namen „Welcome United 03“, wobei das Wort „Welcome“ für Offenheit steht: Jeder Flüchtling soll unabhängig von seinem Leistungsstand bei uns Fußball spielen können. Ein Spieler hat es bereits als Torhüter in die zweite Mannschaft des Vereins geschafft und im Sommer 2015 wird "Welcome United 03" als erste Flüchtlingsmannschaft am offiziellen Ligabetrieb teilnehmen. Gestartet wird zunächst in der Kreisklasse.

Die Integration der Spieler ist dabei ein wichtiges Thema: Der Kontakt zu den hier lebenden Menschen entsteht bei Test- und Freundschaftspielen, mit Fans und Spielern anderer Vereine. Doch auch der enge Kontakt zu den Fans des SV Babelsberg 03 spielt eine wichtige Rolle. In Zukunft wird das Projekt „Welcome United 03“ noch weiter wachsen: Neben dem reinen Fußballsport arbeiten die Mitglieder derzeit an einer Ausstellung, um für Integration über den Sport und ganz allgemein in unserer Gesellschaft zu werben. Sie wollen Ängste und Zweifel bei Akteuren anderer Vereine zerstreuen und festgefahrene Denkmuster aufbrechen. Vor allem jedoch wollen sie den Besuchern anhand ihrer eigenen, positiven Erfahrungen klar machen, dass Flüchtlinge in jeglicher Hinsicht eine Bereicherung für Vereine und Gesellschaft sind, und keine Bedrohung.