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Aufforstung im Kampf gegen den Klimawandel

Ein Projekt von Green Ethiopia

88%
finanziert

Projektstatus

Projektziel: 3.600,00 €
Finanziert: 3.194,75 €
Es fehlen: 405,25 €

Aufforstung im Kampf gegen den Klimawandel

Projektziele

Im Oktober 2019 haben wir mit unserem Aufforstungsprojekt in Äthiopien begonnen, bis Ende 2020 möchten wir so insgesamt 200.000 Bäume pflanzen. Das entspricht in etwa einer Fläche von 160 Fußballfeldern. Alleine innerhalb der nächsten fünf Jahre absorbieren diese Bäume in etwa 10.000.000 kg CO2 aus unserer Atmosphäre, wir möchten somit unseren Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten. Aber Bäume leisten noch viel mehr, als CO2 zu binden. Durch die Wiederaufforstung verbessern wir die Ernährungs- und Lebenssituation der Menschen in Äthiopien und verbessern die Wasserversorgung - und bekämpfen somit nachhaltig die Armut vor Ort.

Projektland

Äthiopien, Afrika

Künstliche Kanäle Künstliche Kanäle
Baumschule Baumschule
Bodenbearbeitung für Pflanzungen Bodenbearbeitung für Pflanzungen
Die neuen Setzlinge Die neuen Setzlinge
Resultat nach drei Jahren Resultat nach drei Jahren

Projektdetails

Wusstest Du, dass aktuelle Studien davon ausgehen, der Klimawandel könne durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung? Neu gepflanzte Bäume haben das Potential, bis zu ⅔ der bislang von uns Menschen erzeugten CO2-Emissionen aufzunehmen.

Bäume können aber viel mehr als "nur" CO2 zu binden: Durch die Wiederaufforstung trägt unser Projekt mit Green Ethiopia dazu bei, die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort durch Aufforstung nachhaltig zu verbessern, indem wir ihre Ernährungssicherheit steigern und die Wasserversorgung regulieren. Das liegt daran - ein weniger bekannter Nebeneffekt - dass Wälder Wasser speichern. Sie stoppen während der Regenzeit den Abfluss des Wassers, lassen dieses in den Boden versickern und nach einigen Monaten kommt das Wasser am Fuße von Hügeln und Berghängen wieder an die Oberfläche. Es entstehen Quellen, Tümpel und Teiche, und das sogar während der monatelangen Trockenzeit.

Nun steht dieses Wasser für Mensch, Tier und Pflanzen zur Nutzung bereit, denn es wird in Dämmen, Brunnen und Weihern aufgefangen und über Kanäle zu den Feldern geführt. Das den Feldern zugeführte Wasser wird für die Bewässerung von Anbauflächen verwendet. Jetzt können auch während der Trockenzeit beispielsweise Mais, Bohnen, Gemüse und Fruchtbäume angebaut und bewässert werden. Diese Früchte und Gemüse bereichern die Ernährung der Familien und darüber können die Frauen einen Teil der Ernte auf Märkten verkaufen und so etwas zusätzliches Einkommen generieren.

Die Ausgangslage bei den Projekten von Green Ethiopia sind kahle Hügel. Diese sind unproduktiv und können das Wasser nicht speichern. Den Feldern am Fuße der Hügel fehlt Feuchtigkeit im Boden. Die Gefahr von Erosion und Überschwemmungen in der Regenzeit ist groß, denn der Boden wird nicht durch die notwendige Vielfalt von Pflanzen geschützt und der Regen fließt oberflächlich ab, statt im Boden zu versickern. Dabei wird wertvoller Humus abgeschwemmt und Ackerland geht verloren. Die kahlen Hügel sind der Beginn von Wüstenbildung.

Um dem Entgegenzuwirken produzieren wir während der Trockenzeit über eine Dauer von ca. sechs Monaten Baumsetzlinge. Die Setzlinge müssen der Region angepasst und stark genug sein, nach der Regenzeit zu überleben. Nun werden die Böden für die Pflanzungen vorbereitet, damit die Setzlinge während der Regenzeit gut heranwachsen und die nächste Trockenzeit unbeschadet überleben. So wird z.B. der Boden gelockert, Pflanzenlöcher ausgehoben, Gräben gezogen und Terassen gebaut. Die noch kleinen Setzlinge werden zu Beginn der Regenzeit ausgepflanzt und wachsen bei guter Vorbereitung und Bewachung (Schutz vor Viehfraß) innerhalb weniger Jahre zu Bäumen heran. Nach einem Jahr kommt das Gras zurück, nach zwei bis Jahren das Wasser in den Bächen und nach etwa fünf Jahren haben die Bäume bereits eine Höhe von ca. fünf Metern.