Arsenfreies Trinkwasser

Ein Projekt von MADE IN BANGLADESH e.V.

25%
finanziert

Projektstatus

Projektziel: CHF 1.090,00
Finanziert: CHF 283,07
Es fehlen: CHF 806,93

Arsenfreies Trinkwasser

Projektziele

Mit 1.000 € kann neben den Materialkosten für den Bau des Brunnens auch ein angemessener Lohn für die Arbeiter der lokalen Unternehmen bezahlt werden. Ebenfalls enthalten sind die Reise- und Verpflegungskosten der Studenten, die bestehende Brunnen auf Arsenverseuchung hin untersuchen.

Projektland

Bangladesh, Asien

Projektdetails

Im Gangesdelta von Bangladesch sind die oberen Grundwasservorkommen zu großem Teil mit Arsen verseucht. Es handelt sich hierbei um natürliche Arsenvorkommen im Boden und nicht durch ein von Menschen entstandenes Problem. Da die meisten Brunnen ab den 70er Jahren unwissentlich nicht ausreichend tief gebohrt wurden, schätzt die WHO das es heute zwischen 35 - 70 Millionen chronisch vergiftete Menschen in Bangladesch gibt. Eine chronische Arsenvergiftung (Arseniosis) zerfrisst zuerst die Haut, kann im Verlauf zu verschiedenen Tumoren führen und schließlich auch zum Tod.

Das Problem von arsenverseuchtem Grundwasser kann umgangen werden, indem Brunnen mindestens 90 Meter tief gebohrt werden. Hier befinden sich tiefere Grundwasservorkommen, welche nicht mit Arsen kontaminiert sind. Zusammen mit dem renommierten Professor Dr. Kazi Matin Ahmed (University of Dhaka) und seinen Studenten haben wir eine Kollaboration ins Leben gerufen: Auf Grundlage wissenschaftlicher Daten und Analysen untersuchen Dr. Kazi Matin Ahmed und seine Studenten bereits bestehende Brunnen im ländlichen Raum. Fördert ein Brunnen sauberes Trinkwasser, wird dieser Grün markiert. Fördert ein Brunnen jedoch arsenverseuchtes Wasser, wird dieser Rot markiert und zeitnah durch einen neuen Tiefbrunnen ersetzt.

Die Organisation übernimmt die anfallenden Kosten für den Bau dieser Tiefbrunnen. Die Brunnen werden an zentralen Plätzen im Dorf gebaut, sodass möglichst viele Menschen Zugang dazu haben. Die Bauarbeiten werden von Dr. Kazi Matin Ahmed organisiert und von lokalen Unternehmen ausgeführt. Anschliessend testen die Studenten die neuen Tiefbrunnen auf eine ordnungsgemässe Installation. Die Kosten für einen Tiefbrunnen betragen im Mittel 1.000 €. Diese Kosten enthalten neben den Materialkosten für den eigentlichen Brunnen auch einen angemessenen Lohn für die Arbeiter der lokalen Unternehmen. Ebenfalls enthalten sind Reise- und Verpflegungskosten der Studenten. Die Studenten bekommen für ihre Arbeit keinen Lohn, weder von uns noch von der Universität. Ihre Arbeit geschieht im Rahmen ihres Studiums und die gewonnen wissenschaftlichen Erkenntnisse fließen in die Fakultät der Geologie mit ein.